LIDCHIRURGIE UND BINDEHAUTCHIRURGIE

Bei Operationen an den Augenlidern und an der Bindehaut können verschiedene Methoden zum Einsatz kommen – schließlich ist kein Lid wie das andere.

Die Chirurgie der Lider und der Bindehaut ist sehr individuell. Sie umfasst sowohl medizinisch-funktionelle als auch plastisch-ästhetische Eingriffe. Dabei stellen wir höchste Ansprüche an die Ästhetik.

Dank langjähriger operativer Erfahrung, sorgfältiger Beurteilung und intensiver Abwägung aller Faktoren lassen sich Risiken, die jede Operation birgt, auf ein Minimum begrenzen.

Alle Lid- und Bindehautoperationen können wir ambulant in örtlicher Betäubung – auf Wunsch auch im Dämmerschlaf – durchführen.

Ihr Gesicht, Ihre Lider, aber auch Ihre Wünsche sind individuell. Gerne berate ich Sie unverbindlich. Vereinbaren Sie einen Termin unter dem Stichwort „Lid- oder Bindehautchirurgie“.

Plastisch-ästhetische Eingriffe

Durch den Verlust von Elastizität kommt es zu einem Hautüberschuss im Oberlidbereich (Schlupflid), was uns müde und abgespannt aussehen lässt. Die überschüssige Lidhaut – bei Bedarf auch das sich vorwölbende Fettgewebe – können wir von außen abtragen und so die Lider straffen.

Tränensäcke entstehen durch die Vorwölbung von Haut und Fettgewebe im Bereich der Unterlider. Durch einen Schnitt von außen oder von innen können wir sie korrigieren und die Haut straffen.

Medizinisch-funktionelle Eingriffe

Gerstenkorn (Hordeolum)
Ein Gerstenkorn ist eine akute Entzündung der Liddrüsen. In der Regel reicht eine konservative Therapie aus. Selten ist ein kleiner Einschnitt erforderlich.

Hagelkorn (Chalazion)
Bei einem Hagelkorn handelt es sich um eine chronische abgekapselte Entzündung der Liddrüsen. Zur Abheilung ist meist eine operative Ausschälung erforderlich.

Der Begriff „Tumor“ bedeutet Schwellung oder Verdickung bzw. Gewebeneubildung (gutartig oder bösartig).

  • gutartig (z.B. Warze, Xanthelasmata, Zyste, Naevus)
    Sind vor allem kosmetisch störend, können aber auch durch ihre Vorwölbung das Sehen beeinträchtigen.

 

  • bösartig (z.B. Basaliom, Melanom, Karzinom)
    Zerstören das Gewebe durch Wachstum, können aber auch metastasieren, und sollten daher schnellstmöglich entfernt werden. Bei jeder Verdickung oder Knötchenbildung daher bitte umgehend zum Augenarzt gehen.

Entropium = Einwärtsdrehen der Lidkante
Dadurch reiben die Wimpern auf Hornhaut und Bindehaut. Es entstehen Entzündungen, Geschwülste, Narben, welche das Sehen beeinträchtigen können.

Ektropium = Auswärtsdrehen der Lidkante
Dadurch kommt es zu Tränenfluss, schlechter Benetzung der Augenoberfläche bis hin zum Austrocknen und Vernarben der Hornhaut.

Auch an der Bindehaut gibt es gutartige und bösartige Gewebeneubildungen. Bindehaut-Tumore sind sehr selten und stellen eine besondere Herausforderung bei der Behandlung und damit an die Erfahrung des Operateurs dar.

  • gutartige Bindehaut-Tumore (z.B. Zyste, Naevus, Pterygium = Flügelfell)
    Können ambulant in örtlicher Betäubung entfernt werden.
  • bösartige Bindehaut-Tumore (z. B. Melanom, Karzinom, Lymphom)
    Hier ist meist eine zusätzliche und interdisziplinäre Therapie erforderlich.